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29. Mai bis 3. August 2018

Ausstellung: Poetische Architektur

Architektur bewegt sich hinsichtlich ihrer äußeren Erscheinung in dem Spannungsfeld zwischen praktischer Funktion - der Nutzbarkeit - und ihrem ästhetischen Aspekt. Von klein auf werden wir im alltäglichen Umgang mit Architektur mit ihrer Nutzbarkeit vertraut gemacht. Das Bedürfnis, Architektur auch als Kunst zu verstehen, wie es bereits in der Antike üblich war, ist uns jedoch offensichtlich fast vollständig abhanden gekommen. Damit aber auch speziell dieser gestalterische Umgang wieder selbstverständlicher Bestandteil einer kritischen Beurteilung von Architektur wird, erfordert es im Kunstunterricht ungewöhnliche Maßnahmen.

Zunächst bestand die Aufgabe darin, zeichnerisch alternative Erscheinungsformen von Brücken zu gestalten, wobei die Variationen meistens durch die unterschiedlichen statischen Möglichkeiten von Brücken entstanden.

Erst allmählich kamen Fragen wie 'sind damit z.B. auch Zahnbrücken oder Eselsbrücken gemeint' ins Spiel. Darin zeigt sich die Erfahrung, dass die Architekturgattung 'Brücke' auch in anderen Alltagssituationen als Sinnbild Verwendung findet. Warum also nicht diese Bilder auch als Gestaltungselement der Erscheinungsform in Betracht ziehen?

Nach Abschluss der zeichnerischen Formfindung trat mit dem Thema 'Treppe' ein zweites Architekturelement in den Mittelpunkt der Betrachtung. Auch hier war entscheidend, möglichst viele Alternativen zeichnerisch zu entwickeln, deren Hauptmerkmal im phantasiebetonten Umgang mit der Thematik bestand.

Schließlich galt es, beide Architekturelemente so zusammenzuführen und zu verknüpfen, dass Objekte entstanden, bei denen nicht mehr primär die praktischen Funktionen von Architektur, sondern ein poetisch-surrealer Aspekt im Vordergrund der Gestaltfindung stand.

Bei der Herstellung wurde empfohlen auf kostenaufwändige Materialien zu verzichten und sich stattdessen bei Abfallprodukten/-materialien ... zu bedienen.

 

 
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